Fender, Fenderbrett
Sehr oft haben Molen knapp unter Wasser einen Vorsprung, deshalb gehören auf eine Fahrtenyacht unbedingt zumindest zwei Kugelfender mit einem Durchmesser von 60 cm. Damit verschmutzen Sie auch nicht Ihr Schiff, wenn einmal irgendwo Autoreifen an der Mole hängen. Bei normalen Fendern genügt ein Durchmesser ab 21cm bei einer Länge von rund 80cm.
Ein Fenderbrett mit einer Länge von rund 2m und einer Breite von mindestens 30 cm wird ebenfalls empfohlen. Dieses Brett, mit zwei größeren Rollen versehen, kann durchaus auch als Transportkarre dienen. Einige Löcher werden gebohrt, in die man Holzpfropfen steckt, die ca. 30 cm vorstehen. So werden Bierkisten oder Mineralwasser fixiert, die man dann auch über längere Distanzen wesentlich leichter zum Schiff bringen kann. Auch als Leiter ist diese Konstruktion gut zu verwenden.
Blister
Ich habe das Vorliek mit einem Gewebegurt verstärkt und in einem Abstand von rund 15 cm zwei Kevlar Leinen zusätzlich einnähen lassen. Diese Leinen sind unten mit einem Fockroller und oben mit einem Topwirbel verbunden. Verwendet wird dabei das Spifall. Befestigt ist dieser Fockroller noch vor dem Genuarollreff und somit rasch abnehmbar. Gesamtkosten bei 14 m Länge: rund 700 € ohne Blister. Mit dieser Rollanlage kann ich meinen Blister ohne Probleme auch allein setzen sowie bergen und staue das Ganze dann mit Wirbel und Rolle weg. Bei den Schoten wird nichts geändert. Das scheint mir sinnvoller als ein Bergeschlauch.
Spinnakerbaum
Ich fahre meinen Spibaum starr zwischen den Wanten, er wird nach unten mit einer Leine gehalten, die zu der Belegklampe nach vorn und zur Springklampe nach hinten führt. Mittels Topnant werden die Leinen gespannt, der Baum ist damit fixiert. Die Genuaschot läuft frei durch die Nock. Die Genua kann man damit wie ein Brett spannen, reffen oder aber zur Gänze wegrollen, ohne dass man sich um den Baum kümmern muss; er stört nicht und kann tagelang stehen bleiben.