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Jugendwoche 2009 - Jugendliche Rückblicke

Wir haben alle TeilnehmerInnen dazu aufgefordert, uns Ihre Sicht dieser Segelwoche zu übermitteln. An dieser Stelle also ein herzliches Dankeschön an diejenigen JungseglerInnen, die tatsächlich Schreibmühen auf sich nahmen oder dies vielleicht noch tun wollen! ... verbunden mit einem weiteren generellen Aufruf, diese Seite auch wirklich hoch leben zu lassen: Schickt uns doch noch mehr eurer Eindrücke; wie lang auch immer, wir freuen uns über jedes seemänn/frauliches Echo - und sei es auch noch so kurz ... Apropos: Aus einem Intenet-Portal, das wir alle gut kennen, vielleicht eine Anregung für Schreibunwilligere - sozusagen Haiku-artige Waldschacherinnerungen - das folgende Gedicht (Ich mag es sehr!): "Uralter Teich. Ein Frosch springt hinein. Plop.". Also, dann mal ran an die Schreibgeräte ... zuerst aber viel Spaß mit einem Bericht von Christoph und Gabriel

SYCS-Jugendsegelwoche Waldschach'09

 

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Als wir am Sonntagnachmittag ankamen, bauten wir mit unseren Eltern unsere Zelte auf, in denen wir die nächste Woche schlafen würden. Nachdem alle ihre Zelte aufgebaut hatten, hielt Alfred, einer unserer Segellehrer, eine Redeund stellte uns alle Lehrer und Betreuer vor: Das waren Erich, Ignatz, Mikki, Gerrit, Hans, Jakob, Kevin und natürlich der „Chef“ Alfred. Danach gingen wir mit Gerrit im Waldschachersee baden, anschließend war unser erstes gemeinsames Abendessen. Es gab Frankfurter mit Semmeln, Ketchup und Senf. Als alle aufgegessen hatten, gingen wir zum Zeltplatz, der sich direkt neben dem See befand. Um 22:00 war „Lagerruhe“. Am Tag darauf wurden wir in folgende Bootsklassen eingeteilt: Optimisten, Mungos, Kolibris und Korvetten. Alfred erklärte uns die Hauptbestandteile eines Segelbootes und dann durften wir unsere Boote aufriggen. Danach war es soweit: wir durften zum ersten Mal segeln gehen. Obwohl wir anfangs einige Startschwierigkeiten hatten und uns oft nicht vom Fleck bewegten oder nicht dort hin kamen wo wir wollten machte es trotzdem jede Menge Spaß. Nach dieser Anstrengung freuten wir uns schon sehr auf das bevorstehende Mittagessen und am Nachmittag vertieften wir unsere neu gewonnen Kenntnisse.

 


Die nächsten zwei Tage verliefen ebenfalls mit großem Segelspaß und am Donnerstag durften wir bei einer Regatta unser Können unter Beweis stellen.

 


Auch das Abendprogramm war vielfältig: Am Dienstag machten wir ein Lagerfeuer und Mittwoch Abend grillten wir. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag machten wir ein lustige Nachtfahrt: Die Boote hatten Lichterketten an den Masten montiert und strahlten sehr schön durch die Nacht. So fuhren wir über den See und die Blitze eines rasch näher kommenden Gewitters erhellten immer wieder den gesamten See. Als dieses dann über uns hereinbrach, mussten wir die Fahrt beenden und bei der Segelschule Schutz suchen. Danach liefen wir im strömenden Regen zu unseren Zelten. Die Regentropfen trommelten auf die Zeltplanen und die Donner ließen die Erde erzittern. Nach einiger Zeit ließ das Unwetter nach und wir konnten in Ruhe einschlafen. In der Früh hatte sich das Gewitter verzogen und die Sonne, die jetzt wieder strahlte, ließ die noch regennasse Wiese rasch trocknen.

 


Nach dem Frühstück machten wir unsere Boote klar für unsere zweite, etwas kleinere Regatta. Danach gab es Mittagessen und dann mussten wir unsere Zelte abbauen und uns von unseren neu gefundenen Freunden trennen aber wir tauschten Adressen aus und vereinbarten im nächsten Jahr wiederzukommen.
Diese schöne Segelwoche bleibt bestimmt jedem gut und lange in Erinnerung!